Aktuelle Termine

Liebe Mitglieder und Gäste !

Donnerstag 26. Januar 2017, 19:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Facetten eines weltoffenen Islams

 

Diskussion zu Formen und Ausprägungen des Islams, die in Deutschland weitgehend unbekannt sind. Beispiele sind eine Sufi-Gemeinschaft im Senegal, die einen weltoffenen Islam vertritt, muslimische Reformerinnen, die sich für eine Vereinbarkeit der Scharia mit internationalen Menschenrechtsstandards einsetzen oder auch Vertreterinnen des islamischen Feminismus, die eine Neuauslegung der religiösen Quellen fordern. Durch den Abend führt der Nahost-Experte und frühere ARD-Auslandskorrespondent Marcel Pott. Es diskutieren der Historiker Cheikh Anta Babou (University of Pennsylvania); die Imamin Shaykha Halima Krausen (Universität Hamburg; Akademie der Weltreligionen), die Islamwissenschaftlerin Sabine Damir-Geilsdorf (Universität zu Köln) und die Ethnologin Dorothea Schulz (Universität zu Köln).
Eine Kooperation von RJM und Museumsgesellschaft RJM e.V., CA IV und GSSC der Universität zu Köln, Heinrich Barth-Gesellschaft, Heinrich-Barth-Institut e.V., stimmen afrikas/Allerweltshaus Köln
Foto: © Beate Schneider

Zielgruppe: Erwachsene
Gebühr: € 7,50
ermäßigt: € 5,00
Von: Rautenstrauch-Joest-Museum

 

Die Jubiläums-Ausgabe des Heinrich-Barth-Kuriers zum 30-jährigen Bestehen der Forschungsstelle Afrika an der Universität zu Köln ist erschienen!

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Informationen über die Inhalte erhalten Sie >>>hier.

Cover der Mali-Dogon-CD

Musik der Dogon

Mit finanzieller Unterstüzung der Heinrich-Barth-Gesellschaft wurde eine CD mit Musik der Dogon produziert. Der Hörende erlebt zwischen Gesängen, Trommelmusik, Lauten- und Flötenklängen eine ganze Welt fremder Klänge.

Die CD kann bezogen werden über das Präsidium der HBG;
Preis: 20 €, zzgl. Versandkosten.

Heinrich-Barth-Häuser

Ein Anruf der Deutschen Botschaft in Bamako brachte nach fast einem dreiviertel Jahr der vergeblichen Kontaktsuche zum Heinrich-Barth-Haus in Timbuktu die Gewissheit, dass es mit dem Haus und seiner Ausstellung zu Barth auch nach dem Tod des Besitzers Alphadi Haidari vernünftig weitergehen wird: Auf Anregung der HBG-Mitglieder Henner und Barbara Papendieck besuchte der deutsche Botschafter Dr. Schwarzer Ende März das Heinrich-Barth-Haus und sagte Unterstützung bei der Renovierung der beiden Barth-Räume zu. Die HBG wurde um einen finanziellen Beitrag gebeten, der gerne zugesagt wurde, da für dieses Projekt seit einem Jahr Gelder reserviert waren.

Das von HBG und der Jutta-Vogel-Stiftung geförderte Projekt zur Rettung und zur Ausstattung des Heinrich-Barth-Hauses in Agadez im Niger hat im frühen Sommer 2007 mit ersten kleinen Baumaßnahmen beginnen können. Mit Hilfe der in Agadez und dem angrenzenden Air-Gebirge tätigen Nichtregierungsorganisationen "HED-Tamat" war es vorher gelungen, dem Besitzer des Heinrich-Barth-Hauses, Moulti Igdas, der ein Enkel von Barths Führer bei dessen Besuch in Agadez 1954 war, vom Sinn dieser Maßnahme zu überzeugen und zur Kooperation zu bewegen. Aktiv dazu beigetragen haben unsere Mitglieder Christine Harth (CARE Deutschland-Luxemburg), Jutta Vogel, Köln, (Jutta-Vogel-Stiftung) und Julia Winckler (Projekt "Retracing Heinrich Barth" in Brighton, Großbrittanien), die bei mehreren Aufenthalten in Agadez stets auch einen Besuch bei dem hochbetagten Herrn Igdas machten und für dieses Projekt warben.
Die Arbeiten am Heinrich-Barth-Haus sind zwischenzeitlich wieder aufgenommen worden.

 

Heinrich Barth in der Wikipedia

Einen sehr informativen und lesenswerten Artikel zu Heinrich Barth hat Peter Kremer verfasst und in dem Online-Lexikon Wikipedia veröffentlicht; illustriert mit Bildern und abgerundet mit weiterführender Literatur können Sie auf diesem Weg Heinrich Barth kennenlernen.

Retracing Heinrich Barth

Im Haus von Heinrich Barth
(Foto: Julia Winckler)

Julia Winckler, Mitglied unserer Gesellschaft, hat in Zusammenarbeit mit der Universität Brighton eine faszinierende Multimediapräsentation zu Heinrich Barth veröffentlicht: Das Projekt "Retracing Heinrich Barth" folgt Heinrich Barth bei seinem Besuch in West-Afrika und zeigt die Geheimnisse rund um seinen Aufenthalt in Film und Video, in Form einer interaktiven Website, begleitet von einer Fotoausstellung. Es zeigt anthropologische und historische Forschungsergebnisse sowie persönliche Reiseaufzeichnungen Heinrich Barths.

 

Ihre Fotos auf unseren Seiten...

Mitglieder der Heinrich-Barth-Gesellschaft haben weiterhin die Möglichkeit, am Ende jeder Seite eigenes Bildmaterial zu veröffentlichen. Ihre persönlichen Reiseeindrücke können hier einen Platz finden. Sie können uns Ihre Fotos, idealerweise in digitalisierter Form, via eMail zusenden; die Dateigröße sollte allerdings etwa 200 kb nicht überschreiten.

Wir freuen uns auf Ihre Augen-Blicke.