Wir fördern...

Institutionen und Einzelpersonen, die sich der Erfassung und Erhaltung afrikanischer Kultur, der Erforschung ihrer Geschichte und Umwelt sowie der Verbreitung gesicherter Erkenntnisse über Afrika widmen.

Daneben fördert die Heinrich-Barth-Gesellschaft sporadisch Aktivitäten, die sich mit ihren Zielen in Einklang stehen.

Die Dogon im Osten Malis sind berühmt für ihre Maskentänze und das sagenumwobene Fest Sigi, das nur alle 60 Jahre stattfindet. Doch wer weiß um ihre Gesänge und die Vielfalt der Trommelmusik, die zarten Lauten- und Flötenklänge sowie die Trauerlieder, die den Schmerz der Hinterbliebenen aus einmalige Weise zum Ausdruck bringen? Zwischen den Rezitationen der alten Männer in der Geheimsprache Sigi so und den kraftvollen Festliedern der Frauen liegt eine ganze Welt fremder und gleichzeitig anmutiger Klänge.

Mit Unterstützung der HBG wurde eine CD produziert: Mali Dogin - Hören Sie rein...

Im Rahmen eines interdisziplinären international angelegten Forschungsvorhabens an der Universität Genf zur materiellen Kultur bei den Dogon (Mali) wird es auch von Seiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Beitrag geben. Die Heinrich-Barth-Gesellschaft unterstützt 2007 das Teilprojekt von Heidrun Metzger mit einem einmaligen Geldbetrag; ein DAAD-Stipendium wird beantragt.

Drei Beispiele für kontinuierliche Förderungen werden hier vorgestellt:

Das Haus, in dem Heinrich Barth die meiste Zeit in Timbuktu gelebt hat, kann heute in Form eines Privatmuseums "Heinrich-Barth-Haus" von Reisenden besucht werden. Die Heinrich-Barth-Gesellschaft fördert den Unterhalt der Sammlung, erstellt didaktisches Material und hat die technische Ausstattung um einen Videorekorder ergänzt.

Bei der "Association Heinrich Barth" handelt es sich um eine Vereinigung interessierter, junger Leute aus Timbuktu, die sich zur Aufgabe gemacht haben, das Wissen über Heinrich Barth aktiv vor allem auch in Schulen zu verbreiten. Die Association wird jährlich durch eine kleine finanzielle Zuwendung gefördert.

In Zusammenarbeit mir der Deutschen Botschaft in Niamey und der Jutta-Vogel-Stiftung wird zur Zeit ein Antrag vorbereitet, um das "Heinrich-Barth-Haus" in Agadez (Niger) in die Lage zu versetzen, das zum Teil original erhaltene Inventar von Heinrich Barth konservatorisch zu sichern und zwei Räume des Hauses der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ähnlich wie in Timbuktu.